Artikel: Ein Nein heißt immer noch nicht nein

„Nach den Übergriffen der Kölner Silvesternacht betonte das Justizministerium, die geplante Reform des Sexualstrafrechts sollte schnell beschlossen werden und würde die Situation von gewaltbetroffenen Frauen* verbessern. Doch stimmt das? Was kann ein Gesetz tatsächlich verbessern? Geht der Entwurf weit genug? Was kann noch getan werden, damit Frauen* sich sicher fühlen? Ein Interview mit Katja Grieger, Sprecherin des Bundesverbands Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff), die die Situation in Deutschland sehr genau kennt.“

Hier gehts weiter zum Artikel.

Advertisements

Caramba! im IfZ

Yeah! Caramba!records im Institut fuer Zukunft! Save the Date! ❤

„caramba!records erblickte im Oktober 2006 das Licht bzw. das Strobo der Welt. Nach 10 Jahren des Aussortierens unzähliger Demotapes und Mitarbeiterinnen, permanenter Identitaetskrisen sowie emsiger Öffentlichkeitsarbeit im Verborgenen trat das Label um K. Wumme, Bonnie Kleid, G. Lars Klar, Alou Le Fel, Anna Krottendorf u.a. endlich in Aktion. Die überbetrieblichen Weiterbildungen in Industriespionage dürften sich dabei gelohnt haben: Seit Herbst 2006 geben sich in verschiedenen Leipziger Tanzlokalen mit ausgebufften Dekoarrangements hochkarätige (female) Artists Chinch und Klinke in die Hand.

caramba!“

Was euch erwartet?

Jennifer Touch – live –
Natascha Kann (://about sami)
Smilla (caramba!records)
lucis & CFM (caramba!records)

Hier geht´s zur Veranstaltung:

https://www.facebook.com/events/957289281003563/

 

 

Dj*Workshop im AZ☆Conni

In Dresden bietet das AZ☆Conni einen DJ*-Workshop für Frauen*Lesben*Trans* an. Aller zwei Wochen gibt es nun mittwochs die Möglichkeit unter Anleitung von L_Sa sich in der Zeit von 16.30 – 19.30 mit der Technik und Traktor vertraut zu machen, sowie mit den eigens mitgebrachten Tracks zu üben.

Alle Infos gibt es hier:
https://www.facebook.com/events/849734975125096/

Lektürekurs: Zur feministischen Kritik der Geschlechterverhältnisse (translib)

Unsere Freund*innen von der translib veranstalten zur Zeit wieder einen Lektürekurs zur feministischen Kritik der Geschlechterverhältnisse. Nachdem in den vergangenen beiden Jahren u.a. eine intensive Auseinandersetzung mit der Care-Revolution stattgefunden hat, soll in diesem Jahr ein Überblick über feministische Debatten in Black Feminism über Kommunismus, Anarchismus bis zur us-amerikanischen Gayliberation erarbeitet werden.

Spannende Geschichte!

Der derzeit laufende Kurs hat am 09.01. eine neue Runde aufgenommen, alle (Neu-)Interessierten sind herzlich eingeladen. Gelesen wird im dreiwöchentlichen Turnus jeweils Samstag ab 13 Uhr, nächster Termin ist der 30.01.2016.

Für weitere Infos https://www.facebook.com/events/884066501710190/

und https://translibleipzig.wordpress.com/lekturekurse/

 

Studentische Konferenz: „Geschlechtergeschichte(n) transnational“

Nächste Woche in der Albertina: „Geschlechtergeschichte(n) transatlantisch“ – Eine studentische Konferenz zur Geschlechtergeschichte in Europa und den USA nach dem Zweiten Weltkrieg.

https://www.facebook.com/events/1688151168098620/

„Die Universität Leipzig hat sich in Kooperation mit der Universität Erfurt mit Geschlechtergeschichte in Europa und den USA nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Ergebnisse werden nun im Rahmen einer studentischen Konferenz in Form von Vorträgen präsentiert. Das Feld der Themen ist dabei weit gesteckt. Aus relationaler und intersektionaler Perspektive befassen sich die Vorträge mit Akteur_innen und Netzwerken, mit Körpern und Medien, mit politischen Bewegungen und privaten Lebenswelten und vielem mehr. Dabei werden wir lokale, nationale und globale Perspektiven einnehmen. Auf der Konferenz werden wir historische Entwicklungen auf beiden Seiten des Atlantiks zueinander in Beziehung setzen.

Die Veranstaltung ist ohne Anmeldung für alle interessierten Gäste offen.

DONNERSTAG, 28. JANUAR 2016
10.00 Uhr: Begrüßung durch Prof. Dr. Maren Möhring und Maria Bühner, M.A. (Leipzig) (20min)

AKTEURE & NETZWERKE I: Intersektionalität
Moderation durch Maximilian Grafe

10.20 Uhr: Der Moynihan Report: Konstruktion einer „black matriarchy“ – Rezeption und Argumentation afroamerikanischer Feministinnen
Phillipp Schnabel (Erfurt)

10.40 Uhr: „Either we will make history or remain the victims of it“: Black feminism am Beispiel von Michele Wallaces Positionierung zu schwarzer Männlich- und Weiblichkeit in Black Macho and the Myth of the Superwoman
Maria Matthes (Erfurt)

11.00 Uhr: Verfallende Körper, zerfallende Städte – Von der Welfare Queen zur Crack Mother: Ein Blick auf die Verflechtung der Stereotypen afro-amerikanischer Frauen und die Debatte um die Sozialgesetzgebung in den USA
Steven Lange (Erfurt)

11.20: Gruppendiskussion Panel I (45min)

12.05 Uhr: Mittagspause (1,5h)

AKTEURE & NETZWERKE II: Politische Bewegungen
Moderation durch Jonas Brückner

13.35 Uhr: Früher war mehr Lametta: Die bundesdeutsche Homosexuellenbewegung zwischen Normalisierung und (neuer) Normativität
Milan Fröhlich & Liljan Halfen (Leipzig)

13.55 Uhr: „„Fickt weiter!“
Zwischen Prävention und sexueller Selbstbestimmung: Politische Tunten als Akteure in der Safer-Sex-Debatte.
Anika Uthleb & Philipp Amelungsen (Leipzig)

14.15 Uhr: Die Organisationsdebatten in der profeministischen Männerbewegung der 1990er Jahre
Gregor Gondecki & Lukas Perka (Leipzig)

14.35 Uhr: Gruppendiskussion Panel II (45min)

15.20 Uhr: Kaffee (30min)

AKTEURE & NETZWERKE III: Globale Perspektiven
Moderation durch Anne-Sophie Pahl

15.50 Uhr: Ist Schwesternschaft global? – Susan Muaddi Darraj und die Problematik hegemonialer Feminismen
Marei Schmoliner (Erfurt)

16.10 Uhr: „I don’t have ten kids. I’m not married. I’m educated. I work. I have a masters degree.“ Gegendarstellungen zu sterotypen Bildern muslimischer Frauen in den USA nach Chapel Hill
Sophie Bischoff (Erfurt)

16.30: Gruppendiskussion Panel III (30min)

FREITAG, 29. JANUAR 2016

KÖRPERGESCHICHTE: PORNOGRAPHIE & „SEXUELLE REVOLUTION“
Moderation durch Verena Triesethau

09.00 Uhr: Learning from the uterus out: Chicagos Untergrundbewegung „Jane“ und die Abtreibungsdebatte der 1960er & 1970er Jahre in den Vereinigten Staaten
Desiree Haak (Erfurt)

09.20 Uhr: Die feministische Anti-Pornographie-Bewegung in den USA während der 1970er und 1980er Jahre: Ursachen, Argumentation und Techniken des Protests
Marcel Hilpert (Erfurt)

09.40 Uhr: „PorNO – Kampagne“ der Zeitschrift EMMA in Folge der „Sexuellen Revolution“ – eine Geschlechtergeschichte von 1987 (bis heute)
Mona M. Bittner (Leipzig)

10.00: Gruppendiskussion Panel IV (45min)

10.45 Uhr: Zweites Frühstück (30min)

MEDIENGESCHICHTE I
Moderation durch Moritz Krauß

11.15 Uhr: „Eine Blume macht noch keinen Herren“: Männlichkeitsdiskurs der 1950er am Beispiel der Zeitschrift „ER – Die Zeitschrift für Herrn“
Michael Pfeiffer (Leipzig)

11.35 Uhr: Selbst ist der Mann – Zur geschlechtsspezifischen Darstellung des Selbermachens zwischen schöpferischer Selbstverwirklichung und kurativer Selbsttechnik am Beispiel einer Heimwerkerillustrierten der späten 1950er
Christoph Honold (Leipzig)

11.55 Uhr: Sexualisierung von Werbung – Geschlechtergeschichte in der Luft
Jessica Brandt (Erfurt)

12.15: Gruppendiskussion Panel V (45min)

13.00 Uhr: Mittagspause (1,5h)

MEDIENGESCHICHTE II
Moderation durch Sina Weber

14.30 Uhr: Du bist was du isst? Zwischen Knappheit und Körperbewusstsein – Rolle von Geschlecht, Essen und Identität in Kochbüchern nach 1945
Xenia Kalkmann, Alina Brand (Leipzig)

14.50 Uhr: Die Rolle der Ärztin im deutschen Fernsehn (1985-2010). Eine beispielhafte Rollenanalyse von Frauenbildern in Krankenhausserien
Elisabeth Wenk (Leipzig)

15.10 Uhr: Die Neonazistin
Jella Bunke (Leipzig)

15.30 Uhr: Gruppendiskussion Panel VI (45min)

16.15 Uhr: Schlusswort durch Prof. Dr. Jürgen Martschukat (Erfurt) (15min)“

 

Ulrike Lembke zur Rechtslage und zum Reformbedarf bei sexualisierten Übergriffen im öffentlichen Raum

[content warning: Der Artikel enthält Beschreibungen sexualisierter Gewalt]

Die sexuellen Übergriffe in Köln haben erneut öffentliche Diskussionen über Gewalt gegen Frauen und sexistische Diskriminierung angestoßen. Ulrike Lembke erklärt in ihrem Artikel, dass die strafrechtliche Verfolgung sexueller Übergriffe im öffentlichen Raum zur Zeit erschreckend gering durch das Gesetz gewährleistet wird. Sie zeigt die riesigen Lücken im Gesetz, die Betroffenen kaum eine Chance bieten, ihr Recht auf Integrität, Persönlichkeit und sexuelle Autonomie gerichtlich durchzusetzen und sie teilweise sogar selber zu Täter_Innen verklärt.

http://www.legal-gender-studies.de/sexuelle-uebergriffe-im-oeffentlichen-raum-rechtslage-und-reformbedarf